Von Lennep zum bergischen Amazonas

Liebe Wanderer,

von Sigrid kommt hier ein Wandervorschlag für den Mai 2022. 

Allgemeine Wegbeschreibung
 

Unsere Wanderung beginnt und endet am Parkplatz des Sportzentrums Hackenberg in Lennep. Wir gehen über den Wuppertal-Rundweg hinab zur Wupper. Dieser folgen wir bis nach Beyenburg, um im Anschluß bergan zum Ausgangspunkt zurück zu kehren. 

Datum                                       12.05.2022

Uhrzeit                                      10:00h

Start/Ziel                                   D-42897 Remscheid, Hackenberger Str. 107

Parken                                      ebenda

ÖPNV                                       Linien 655 und 669

Art der Wanderung                   Rundtour

Länge                                        ca. 17 km

Gehzeit                                     ca. 3,5 Stunden

Wegzustand                              zumeist befestigte Wege

Streckenverlauf                        siehe unten

Detaillierte Beschreibung         siehe unter Streckenverlauf

Eure Teilnahme ist freiwillig und auf eigenes Risiko. Falls Ihr teilnehmen möchtet, so teilt dies bitte kurz mit, damit wir beim Start niemanden vergessen, bleibt gesund!


Beste Grüße

Sigrid und Andreas für ZWAR-Wandern

Streckenverlauf

Detaillierte Beschreibung

Von Lennep zum bergischen Amazonas

Die gut 3,5-stündige Wanderung beginnt auf dem Parkplatz des Sportzentrums Hackenberg und führt zwischen den Sportplätzen hindurch in die gleichnamige Siedlung. Direkt dahinter mündet sie in den Röntgenweg, dem wir bis zum Wilhelmstaler Bach folgen, ehe wir nach links auf den Rundweg um Wuppertal einbiegen und ihm auf den nächsten Kilometern bis zum Wupperufer folgen werden. Er führt über mal schmale und mal breite Pfade durch Frielinghausen und Hardtplätzchen.

Da wir uns in diesem ersten Drittel der Wanderung fast immer auf 270 bis 320 Metern Höhe bewegen, sind die Ausblicke über das Bergische meist grandios. Und es kommt noch besser: Hinter Spieckern, der vorerst letzten Ortschaft auf unserer Route, beginnt ein langer Panoramaabschnitt über einen angenehm zu laufenden Forstweg, der einen 360-Grad-Rundumblick möglich macht. Selbst, wer sonst flott unterwegs ist, möchte hier den Schritt verlangsamen.

Kaum ist das nächste Waldstück erreicht, geht das Wandern richtig los. Der Abstieg über den Wuppertal-Rundweg hinunter zum Amazonas im Bergischen Land hat es in sich. Auf rund 700 Metern geht es 80 Höhenmeter bergab, über Stock, Stein und Wurzelwerk. Hier möglichst auf jeden Schritt achten. Unten angekommen, schweift der Blick sofort über die sanft dahinfließende Wupper. Es geht scharf nach rechts, wir folgen dem Wupperweg 6 aber nur für rund 800 Meter. Denn dann biegen wir halblinks in das vielleicht schönste Stück der gesamten Strecke ein. Es führt direkt neben der Wupper entlang, die Ausblicke durch die Bäume aufs Wasser und die Wegführung an sich, vorbei an steilen Hängen und einzelnen Felswänden, sind atemberaubend.

Von der Natur zur Industriekultur ist es nicht weit. So erreichen wir nach knapp zehn Kilometern über den schmalen Pfad die Wupperstraße und kurz darauf die ehemalige Tuchfabrik Wülfing, heute Museum und Heimat verschiedenster Firmen. Wir laufen nun wieder auf dem Wupperweg 6 der in die Geschichte von Wülfing und Umgebung entführt. Zu dieser gehört auch das Eisenbahnmuseum Dahlhausen. Der Verein Wuppertrail bietet Draisinenfahrten auf den Schienen an, die rund zweieinhalb Stunden und über acht Kilometer von Beyenburg bis Wilhelmstal führen.

Nach so viel Industriegeschichte geht es zurück in die Natur. Hinter Dahlerau biegen wir an der Hardtstraße halb rechts ab und folgen rund 800 Meter. Der Anstieg wird belohnt mit urwüchsiger Natur, wo sich Wälder und sattgrüne, einsame Wiesen abwechseln. Kurz vor der Ortschaft Sieperhof verlassen wir den Pilgerweg, biegen scharf links ab und folgen dem Wanderweg A 1.

Der Weg führt zunächst sanft, dann etwas steiler zurück nach Wilhelmstal, unter anderem an einer alten Fabrikantenvilla vorbei. Unten am Asphaltweg angekommen, sieht es ein bisschen nach Déjà Vu aus: Stimmt, hier in der Nähe waren wir vorhin schon mal. Aber das Wilhelmstal ist zu schön, um es schon zu verlassen. Deshalb biegen wir scharf links ab, folgen dem Weg für einen halben Kilometer und nehmen den nächsten Abzweig nach rechts auf einen Waldpfad.

Über Durchsholz erreicht man dann wieder Hackenberg. Wir aber bleiben auf unserem Pfad und laufen zurück Richtung Startpunkt. Nach einem letzten Anstieg biegen wir links auf einen Forstweg ein, wo auch wieder der Röntgenweg verläuft.

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